„Nutten beim Kicken zukieken“ wäre die politisch inkorrekte Beschreibung für das, was sich heute an einer Strandbar in der Nähe des Berliner Hauptbahnhofs abspielte. „Fußballspielende Sexarbeiterinnen bei Beweislastumkehr: wir können es nicht nur mit dem Mund“, wäre vielleicht die für Feministinnen gerade noch so akzeptable Formulierung. Die nun beginnende fußballbegeisterte Zeit, die ja vor vier Jahren so eine angenehm menschen- und lebenszugewandte Atmosphäre in Deutschland entzündete, macht sich in Bordellen oft negativ bemerkbar. Denn mit ein paar Bier intus, lässt die sexuelle Libido merklich nach: akuter Gästemangel ist die Folge. Die Behörden vermuteten damals eine ungeheure Nachfrage für sexuelle Dienstleistungen und prophezeiten eine enorme Anzahl von einreisenden Damen aus Billiglohnländern nach Deutschland. Die Realität sprach freilich eine andere Sprache, da die meisten männlichen Fußballfans mit Ehefrau anreisten, sodass es schlichtweg keinen Bedarf beziehungsweise kaum Möglichkeiten zur Nutzung ...
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