Thorstens Eltern waren für zwei Wochen nach Rio de Janeiro geflogen undhatten ihn allein zu Hause gelassen. Und als ob das noch nicht genug wäre,hatten sie ihm außerdem aufgetragen, während ihrer Abwesenheit ihren Schrebergarten zu pflegen...
Der Garten war etwa 15 breit und 20 Meter tief. Vorne an der Einfahrt war einüberdachter Stellplatz für einen PKW und ein kleiner Schuppen, in dem Gartengeräte, Werkzeug und sonstiger Krempel lagerten. Hinten stand einekleine Hütte mit nur einem Raum, der gleichzeitig Wohn-, Schlaf-, Esszimmer und Küche war. Vor der Hütte lag die Terrasse, auf der wir saßen. Dahinterwar in einem winzigen Anbau die Toilette untergebracht. Bad oder Dusche gabes nicht. Alles in allem war der Schrebergarten zwar spartanisch, aber zweckmäßig eingerichtet.
Thorsten und ich saßen zusammen auf der kleinen Terrasse vor der Hütte des Schrebergartens. Wir hatten Unkraut gejätet, die Beete mit Wasser versorgt,den Rasen gemäht und Brombeeren gepflückt. Jetzt waren wir beide von derungewohnten Arbei...
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