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Neuer Service der Deutschen Bundesbahn: fick und fahr
Wie wir alle wissen, möchte die Deutsche Bundesbahn ja ein börsenfähiges Unternehmen werden. Dazu muss das Unternehmen unbedingt seinem schlechten Ruf verbessern und macht dies, indem sie ihre Serviceleistungen verbessert. Bisher ist ja schon die Dienstleistung park and ride im Angebot, was übersetzt so viel heißt wie parken und davonreiten. Gemeint ist, man kann mit seinem Auto direkt in einen komfortablen bahnhofangegliederten Parkplatz fahren, sein Auto dort kostengünstig parken um dann mit der Bahn bequem an seinen Zielort chauffiert zu werden (park and ride). In Zusammenarbeit mit wichsfreunde.com und auf die Idee eines gewissen bukkakefans hin, wird diese Dienstleistung nun ausgeweitet mit dem Angebot fick and fahr (was im weniger blumigen Werbesprech übersetzt werden kann mit: steck ihn weg und dann fährste weg).
In den Farben der deutschen Bundesbahn, die ja zugleich die Farben Berlins sind, also in rot und weiß, stolziert Ava auf den Bahnsteig am Hauptbahnhof entlang. Sie trägt weiße kniehohe High-Heels, einen roten Minirock, einen weißen Büstenhalter, der Händen nachgeformt ist, sodass es aussieht, als ob ihr von hinten an den Busen gegrapscht wird, und auf dem Kopf trägt sie eine original Bundesbahn-Bedienstetenmütze. Die Mütze muss sein, wie könnten die Reisenden sonst wissen, dass es sich hier um einen hochoffiziellen neuen Service des Unternehmens handelt. Ava verteilt während sie über den Bahnhof schlendert Prospekte, in denen das Prozedere von f*ck and fahr genau erklärt werden.
Auf jedem Bahnsteig hat die Bundesbahn eine kleine Verrichtungsbox installisiert. Das sind so eine Art nichteinsehbare Telefonhäuschen, in denen gerade so zwei Menschen Platz haben. Auf der obigen Ablage dieser Verrichtungsbox stehen eine rote Küchenrolle, rote Kondome und Gleitgel in weißer Schmuckverpackung. Auf dem Fußboden steht ein rot-weißer Papierkorb, auf dem der Slogan prangt: "abgefahrende Aktion, was?"
Dieses ständig rot-weiße Design hat natürlich seine werbetechnischen Sinn, die Unternehmensleitung spricht von Corporate Identity, dass heißt einheitliches Aufreten in Farben und Form des Unternehmens, um sich als Kunde damit identifizieren zu können und es vor allem immer schnell zu erkennen. Ava liebt diesen Job. Sie stellt ihre nimmersatte Lustgrotte zur Verfügung, wobei der Überdruck der Herren und der Zeitdruck, weil die Bahn gleich losfährt, für ein angenehm zielorientiertes Handeln der Reisenden sorgt. Anpumpen, Kondom rüber, roten Minirock nach oben streifen und schon beginnt der Kurzf*ck in der Verrichtungsbox am Bahnsteig. Nachdem diese Erleichterungsprozedur vorrüber ist, richtet Ava den Reisenden wieder die Krawatte zurecht und wenn gerade kein anderer Kunde ihre Dienste in Anspruch nehmen will, winkt sie dem Herren im abfahrenden Zug noch fröhlich hinterher.
Mit dieser neuen Dienstleistung liegt die Bahn ganz vorn. Wer will da noch fliegen?