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Lange Liebe
Ich saß auf der Lichtung. Die Sonne war kaum aufgegangen und ich lag versteckt im hohen Gras neben dem See. Hinter der Wiese war nichts als Wald. Es war mein Lieblingsplatz, da vormittags keine Leute am See waren und auch niemand mich sehen oder finden konnte.
Diese Ruhe, der Duft des Morgentaus und umso näher die Mittagszeit kam, desto heißer brannte die Sonne auf meiner Haut.
Seit 3 Jahren fuhr ich bereits auf den Bauernhof meiner Freunde.
Ich war im selben Ort aufgewachsen, zog aber für das Studium in die Stadt, während meine besten Freundinnen jung heirateten und das Familiengeschäft übernahmen.
Ich liebte diesen Bauernhof. Es war immer etwas los, da der Hof zurzeit eine große Anzahl von Leuten beherbergte. Da waren Helena, meine beste Freundin seit 23 Jahren, also seit unserer Geburt, ihr Mann, ein alter Schulfreund von uns und ihre 2 Kinder. So wie es auf jedem Bauernhof der Fall ist, wohnten auch alle älteren Generationen der Familie Helenas zusammen. Ihre Großeltern, die mich beinahe aufgezogen haben, weil ich so oft zu Besuch war, ihre Eltern und ihre zwei Brüder und ihre Schwester Doris. Zudem war der Bauernhof eine Pension für Feriengäste, weshalb noch zwei weitere Familien am Hof wohnten, die sich in die Familiengesellschaft einbrachten, als gehörten sie zur Familie. Auch Susi war gekommen. Sie lebte ein Dorf weiter mit ihrer Familie, wohnte aber in den paar Wochen, in denen ich Ferien hatte auch am Hof mit ihren Kindern und Kathrin machte unseren Freundeskreis seit der Kindheit komplett.
Kathrins Bruder Marc lebte ebenfalls am Bauernhof, aber dauerhaft. Er arbeitete dort als Allrounder. Marc kümmerte sich sowohl um das Management der Pension, als auch um die Tiere und alle handwerklichen Tätigkeiten, die anfielen.
Marc. Seit unserer Kindheit hatten wir einen Zwist. Immerzu hatte er mich geärgert, wobei ich nicht einmal sagen konnte, wann es anfing. Lediglich die Begebenheiten meines Zorns werde ich nie vergessen.
Ich bin 3 Jahre alt. Helena, Susi, Kathrin und ich sitzen in der Sandkiste, mit der schönsten Sandburg, die Kinder mit bloßen Händen schaffen können.
Marc kommt mit dem Gartenschlauch und zerstört die vierstündige Arbeit.
Ich bin 7 Jahre alt. Es ist der erste Schultag. Marc begleitet Kathrin, wie es sich als älterer Bruder gehört in die Klasse. Als er an mir vorbeikommt, klebt er mir Kaugummi in die Haare, sodass meine Eltern mir eine Kurzhaarfrisur verpassen und ich 1 Jahr aussehe wie ein Junge.
13 Jahre alt. Das erste Mal verliebt, natürlich weiß das Marc, weil Kathrin ihm alles erzählt.
Am Schulhof nehme ich all meinen Mut zusammen und gehe auf ihn zu, meinen Freundeskreis im Schlepptau- und Marc. Er macht einen Achselfurz kurz bevor ich den Mund aufmachen kann und schreit vor allen anderen, wie sehr meine Blähungen denn stinken.
Den letzten schlimmen Streich erlebte ich nach meinem Abi, kurz vor meinem Umzug.
Marc erzählt meinen Eltern ich sei schwanger.
Ich glaube diese Geschichten beschrieben ihn am besten. Mittlerweile war er 25 Jahre alt, sparte immer noch für sein langersehntes Studium und begrüßte mich bei meiner Ankunft am Bauernhof vor drei Wochen mit den Worten „Na Fetti, hast du deine Blähungen mittlerweile im Griff?“
Dass ich seit der Oberstufe sehr dünn geworden bin, war ihm egal. In seinen Augen war ich weiterhin das fette Kind von nebenan. Dabei hatte ich inzwischen Traummaße bekommen, also antwortete ich lediglich „Ach du weißt ja, solange es aus deinem Mund mehr stinkt, als aus meinem Arsch, habe ich keine Probleme.“
Mehr Worte hatten wir seither nicht gewechselt.
Mittlerweile war die Sonne bereits fast über mir. Es musste etwa 10 Uhr sein, aber die Hitze ließ mich vermuten, dass es bereits mittags war.
Ich hatte einen starken Drang in den See zu gehen um mich zu kühlen, allerdings hatte ich keine Badesachen dabei. Holen wollte ich sie auch nicht, denn abgesehen von dem einstündigen Fußmarsch zurück zum Hof, wollte ich noch nicht in das Getümmel kommen, das immer vormittags herrschte. Während die Frauen haushaltliche Arbeiten erledigen mussten, die Kinder kreuz und quer liefen und spielten, die Männer am Hof tätig waren und es immer kleine Streitereien gab, wer denn wem helfen sollte, zog ich mich gerne zurück, da ich solche Reibereien noch nicht am frühen Morgen ertragen kann.
Ich sah mich kurz um. Sollte ich es wagen und nackt baden gehen?
Vom Hof würde um diese Zeit sicher niemand hierher kommen. Andere Touristen gab es nicht und die anderen Bauernhöfe in der Gegend, hatten denselben Rhythmus, wie der meiner Freunde.
Ich sah keine Gefahr. Also erhob ich mich, meine Kleidung ziemlich feucht an mir klebend durch den abgesonderten Schweiß und ging herunter zum Ufer. Ich sah mich noch einmal um, obwohl ich mir sicher war, dass mich keiner stören würde. Also streifte ich mein Kleid ab und war dadurch nackt.
Unterwäsche hatte ich keine an aufgrund der Hitze, sonst hätte ich mit dieser in den See gehen können.
Schnell glitt ich ins kühle Wasser, was schwer war, denn es war sehr lange sehr seicht.
Endlich umhüllte mich das Wasser zur Gänze und ich tauchte kurz unter um auch meinen Kopf zu kühlen. Dann trieb ich eine zeitlang am Rücken auf dem Wasser umher. Es war wundervoll. Ich vergaß ganz die Zeit und da die Sonne nun wirklich senkrecht über mir flammte, entschloss ich mich zurückzugehen. Ich stellte mich hin, suchte den Boden und drehte mich um. Auf einmal sah ich Marc am Ufer sitzen.
Ich erschrak fürchterlich und hielt meine Arme vor meine Brüste, mein Schambereich lag zu tief im Wasser, also hoffte ich, dass er diesen sowieso nicht sehen würde.
„Du Arsch! Wie lange sitzt du schon hier und spannst?“, schrie ich zu ihm herüber.
„Eine zeitlang. Helena hat mich gebeten dich zu suchen, da du dein Handy am Hof vergessen hast und sie sich Sorgen gemacht hat!“ rief er mir zu.
„Wieso hast du mich nicht gerufen, wieso hast du dich nicht bemerkbar gemacht? Hast du es schon so sehr nötig, dass du nackte Frauen beobachten musst?“ schrie ich zurück und versuchte mich immer tiefer ins Wasser zurückzuziehen solange ich noch stehen konnte.
„Tut mir Leid, ich wusste zuerst nicht dass du nackt bist, dass ist mir erst aufgefallen, als du zurückkommen wolltest. Aber komm doch erst mal raus, ich will nicht so schreien…“
„Auf keinen Fall, ich bin nackt! Komm du doch ins Wasser!“ erwiderte ich ironisch. Zu meiner Überraschung rief er nur „Ok!“, zog seine Jeans und sein Shirt aus und ging mit Boxershorts auf mich zu.
„Nein, das war ein Scherz, geh weg, ich bin nackt, lass mich, ich komme gleich nach, nachdem du gegangen bist!“
„Ich verstehe dich nicht!“, sagte er, während er die Hälfte der Strecke bereits zurückgelegt hatte und ich wusste, dass er log. Ich war wütend, wusste aber nicht, was ich tun sollte, also drehte ich ihm einfach den Rücken zu, die Arme immer noch vor meiner Brust überkreuzt, da ich nicht tiefer ins Wasser gehen konnte ohne zu schwimmen, aber wegschwimmen konnte ich nicht. Er war schneller, immerhin war er einige Jahre im Schulschwimmverein Rekordhalter und würde mich einholen.
Sehen konnte ich ihn also nicht mehr, aber ich spürte ihn näher kommen und hörte, wie seine Schritte etwa einen Meter von mir entfernt verstummten.
„Und was jetzt?“, fragte er, sich dumm stellend.
„Du gehst jetzt, du Spanner, ich warte bis du weg bist und komme dann nach!“, presste ich durch meine vor Wut angespannten Lippen. Er antwortete nicht.
Ich empfand aber nicht nur Hass und Rage, Scham und Angst krochen in mir hoch, ob er mich denn nackt gesehen hatte.
Aber ich spürte auch andere Gefühle in mir aufkommen. Begierde.
Marc war der attraktivste Mann den ich kannte. Zweifellos war sein Körper durch die harte Arbeit so wohlgeformt und natürlich durch seine Zeit im Schwimmverein.
Er war auch immer der klügste in seinem Jahrgang gewesen, hatte auch ein Stipendium für die Uni bekommen, das er allerdings nicht wahrnehmen konnte, da seine Mutter krank wurde, also verfiel es.
Ich fühlte mich schon als Jugendliche zu ihm hingezogen, denn seine blauen Augen trotz seiner fast pechschwarzen Haare faszinierten mich. Er hatte wundervolle Lippen, die von seinem Dreitage- Bart umkreist wurden.
Auf einmal kam er näher und legte seine Hand auf meine Schulter. Sie war angenehm warm. Ich schloss einen Moment die Augen. Er strich mir die Haare aus dem Nacken und durch die dadurch erzeugte Gänsehaut, die unterdrückten Wutlaute und die mittlerweile aufkochende Begierde meines Unterleibs ließen mich ein Stöhnen entfahren.
Inzwischen war er so nahe gekommen, dass ich seinen Atem in meinem Nacken spürte und kurze Zeit später berührte er denselbigen mit seinen Lippen, bis aus dem Streichen leichte Küsse wurden.
Er drehe meinen Kopf um und zog ihn vorsichtig zu sich hoch. Langsam kamen seine Lippen meinen immer näher. Als sie sich berührten, schloss ich die Augen. Als unsere Zungenpitzen sich berührten, war es wie ein kleiner Stromschlag. Ein wohliges Gefühl machte sich in mir breit, es begann zu kribbeln. Ich verlor mich völlig in diesem Kuss. Seine Hände glitten über meine Schultern und meinen Rücken. Hielten mich fest. Seine Küsse wanderten über meinen Hals und ich legte meinen Kopf in den Nacken. Noch hatte er mich nicht nackt gesehen, denn wir standen so nahe beieinander, dass er lediglich meine nackte Haut auf der seinen fühlen konnte und ich fühlte den seinen mit seiner harten Lust an meinem Rücken.
Er begann meinen ganzen Körper entlang zu streichen. Zuerst hob er meine Arme an und führ an diesen mit seinen Fingerspitzen entlang, nahm dann meine Hand in seine und küsste diese. Dasselbe machte er mit meinem Rücken und auf einmal fing er an zwischen meine Schenkel zu streichen. Ich konnte kaum noch stehen, da es mich so sehr erregte.
Seine Hände glitten auf einmal über meine Brüste, die nun freilagen, nachdem er meine Arme geküsst hatte. Ich verlor mich fast und als er nun seine Hände nach unten bewegte und vorsichtig über meine Scham streichelte.
Das war zuviel, ich drehte mich um und küsste ihn innig, woraufhin er mich packte und an das Ufer trug und mich in das Wasser legte, wo es am Seichtesten war.
Er legte sich zur Hälfte auf mich und küsste mich.
Seine Lippen wanderten weiter zu meinem Schlüsselbein, wo er mit seiner Zungenspitze eine feuchte Spur hinterließ. Ich stöhnte kaum hörbar auf. Er saugte zärtlich an meinen erregten Nippel und massierte die andere Brust. Ich legte ein Bein um ihn. Stöhnte leise vor mich hin.
Er leckte weiter über meine Nippel, umkreiste sie immer wieder, wanderte immer tiefer und tiefer und schob dann ganz langsam meine Beine auseinander. Er küsste ein letztes mal meinen Bauch und verschwand mit seinem Kopf zwischen meine Beine. Sanft spreizte er meine Schamlippen. Das Wasser plätscherte dagegen. Sinnlich leckte er über meine Spalte. Seine Zunge verschwand in mich. Leckte mich. Ich stöhnte auf, krallte mich im Sand fest. Ich verlor jeglichen Verstand und das Gefühl für die Zeit. Es gab nur noch diesen atemberaubenden Mann und mich. Als er nun auch noch zwei Finger in mich schob, war es ganz aus für mich.
Ich zuckte leicht und er nutzte die Gelegenheit seine Boxershorts abzustreifen und sein Glied an meiner Vagina anzusetzen und einen ersten Stoß zu wagen.
Seine Lippen glitten wieder zu meinem Hals. Leise stöhnte ich ihm ins Ohr. Seine Hände umfassten meinen Hintern und bewegte sich im Rhythmus mit. Ich wurde schneller. Presste mich an ihn. Willenlose Leidenschaft umgab uns. Das Wasser bewegte sich mit. Wilde Zungenküsse. Er hob mich hoch, legte mich ein Stück näher an das Ufer ins Wasser und legte sich auf mich. Ich schlang meine Beine um ihn. Er glitt wieder in mich und begann sich auf und ab zu bewegen. Schneller und schneller werdend. Ich krallte mich in seinem Rücken. Streifte immer wieder über den Rücken. Hielt mich an seinen starken Armen fest. Kurz bevor ich zu explodieren glaubte, drehte er mich um setzte mich auf alle meine Viere und drang von hinten in mich ein. Dann zog er meinen Oberkörper zu sich hoch und wir knieten hintereinander während er mir von hinten mit schnellen Stößen fast den Verstand raubte.
Er küsste weiter meinen Nacken und seine Finger glitten wieder zu meiner Klitoris, die geschwollen und groß empor ragte. Lange brauchte ich nun wirklich nicht mehr. Auch er kam seinem Orgasmus immer näher. Ich presste mich an ihn. Mein lautes Stöhnen erstickte er in einem heißen Kuss und mein zuckender Schameingang, verschaffte auch ihm einen Höhepunkt. Er wurde immer langsamer, bis er schließlich aufhörte. Er zog seinen Penis aus meiner triefendnassen Scham und legte setzte sich neben mich.
„Ich wollte das schon immer machen, ich bin seit der Schule in dich verliebt!“, flüsterte er.
„Wieso? Wieso hast du mir mein Leben, aber dann immer so zur Hölle gemacht?“
„Kennst du den Spruch nicht? Was sich liebt das neckt sich?“
Mein Zorn war ohnehin schon längst verflogen und wurde durch eine Zuneigung ersetzt, die schon lange in mir war, aber jetzt an die Oberfläche gedrungen war. Ich legte meinen Kopf auf seine Brust und war glücklich, wie noch nie.