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Hättest du's gerne geschluckt oder gespuckt?
Wenn dich dein Arzt im Unschuldskittelweiß neutral dazu auffordert: „machen Sie sich bitte mal frei“, dann umweht diesem Ausziehzwang eine gewisse Peinlichkeit. Geht euch das auch so? Wenn nun die Dame deines Herzens oder die Dame deiner durch Geilheit vernebelten Sinne Ähnliches signalisiert, es jedoch nicht ganz so aseptisch formuliert, ist das Sich-nackig-Machen plötzlich eine sehr angenehme Prozedur, ja im Idealfall fast ein Teil des Vorspiels. Was ich sagen wollte: es ist schon komisch, wie ein und derselbe Vorgang mal Hochnot unangenehm und mal hochgradig angenehm sein kann. Ausziehen ist eben nicht gleich Ausziehen. Ich berichte natürlich wieder von der willkommeneren Entblößungsvariante.
Der Plan. Ich treffe mich zusammen mit zwei Männern, die gut gekleidet, dezent einparfümiert und pünktlich zum vereinbarten Treffpunkt erschienen. Zu dritt steuerten wir per pedes die Wohnung einer blonden Gesichtsbes*mungsbefürworterin an, die zuerst ihre Wohnungstür, dann ihren Mund öffnet und bereitwillig eine Reinsp*itzmimik einnahm, deren Unwiderstehlichkeit wir mühelos durch unsere gezielte Ladung Ausdruck verleihen.
Die Realität. Zum vereinbarten Zeitpunkt kommt nur Stephan freudestrahlend im Anzug auf mich zu, der andere Mann meiner Bukkakegruppe hat mich versetzt. Wir plaudern mitten auf der Straße auf uns ein, vertrauen uns unsere sexuelle Vorlieben und bisherigen Erfahrungen an und siehe da, wir hätten uns schon bei etlichen Events vorher kennenlernen können, an denen wir beide teilnahmen. Stephan war einer der größten Valeria-Fans, die, wie wir zusammen anerkennend honorieren, die besten Gangbang und Abspr*tzpartys feierte. Die Partys existieren noch, nur Valeria selbst ist seit gut zwei Jahren nicht mehr aktiv, was wir unisono bedauern. Wir unternehmen noch einen kurzen Spaziergang, um die Nervosität zu vertreiben. Dann schauen wir, ob der erwartete Dritte nicht vielleicht doch noch an der vereinbarten Ecke wartet. Dem ist nicht so - also marschieren wir in Richtung Anspritz- und Schluckliese.
Die Wohnungstür öffnet sie nur im kurzen Slip nebst halterlosen Strümpfen und flüstert leise: „geht erstmal schnell rein“. Woraufhin sie betrübt feststellt, dass statt der drei nur zwei willige Sp*rmaverkleckerer eingetreten sind. „Ihr seid nur zu zweit?“, fragt sie während wir mit dem süßesten Lächeln der Welt willkommen geheißen werden, dass nach den Wangenküsschen links und rechts bereits erste Reaktionen in meinem Hoseninnenleben hervorruft. Stephan überreicht sein alkoholhaltiges Geschenk, ich drücke ihr meine Süßigkeit in die Hand, was goutiert wird mit der Bemerkung: „ach, du hast den mitgebracht, der sich nicht nehmen lassen wollte genau wie du ein Präsent mitzubringen.“ Wir überreichen ihr dezent die finanzielle Forderung in Form eines Scheines und dann werden wir aufgeklärt: „Hier ist was zu trinken für euch, im Badezimmer habe ich euch Handtücher bereit gelegt – ihr macht euch bitte frisch – und ich warte dann schon voller Erwartung in meinem Wohnzimmer.“ Mit diesen Worten verschwindet unser engelhaftes, blondes Wesen, mit den wunderschönen Beinen und dem noch schöneren Lächeln barbusig aus der Küche, in der ich uns ein Glas Mineralwasser zur Einstimmung einschenke und damit anstoße: statt zum Wohl wünschen wir uns gegenseitig „auf gutes Abspri*zen“.
Stephan hat als Erster die Klamotten runter und wäscht sein gleich im Mittelpunkt des Interesses befindliches Anhängsel, während ich voller Neugierde einen Blick ins Wohnzimmer werde. Da hockt sie breitbeinig auf einer Matte und sieht entspannt den hygienischen Präparationen der beiden Männer zu. Als wir beide nackig aufs Wohnzimmer zusteuern, tun wir dies untenrum mit erhobenem Haupt. „Na, ihr freut euch ja beide.“ Zur Einstimmung werden wir abwechselnd sehr gekonnt mündlich mit Unterdruck gesaugt, sodass Stephan leicht in den Knien zu zittern beginnt und ihm das Wort geil entfährt. Ich komme in den Genuss einer Hodenmassage, wobei über das Perineum meine Prostata leicht stimuliert wird, was sich sehr gut anfühlt. Stephan lässt mir den Vortritt und so erreiche ich, dank ihrer so tatkräftigen Unterstützung, schnell meinen Höhepunkt, bei dem ich ihr mit Schmackes die weiße Sahne in den Mund platziere. Stephan sieht die weißliche Glibbermasse aus ihrem Mund hervorquellen und lobt deren Menge. Kaum bin ich ausgesaugt, setzt sie mit wilder Entschlossenheit an Stephans Alimentenkabel an, der sich in beachtlichen Bogen entleert, dabei er leider jedoch zuvörderst sich selbst am Bauchansatz trifft, weil ihm sein gar nicht mehr kleiner Freund sichtlich schon bis zum Bauchnabel gestanden hatte, so erregt war er.
Stephan bekommt das Grinsen nicht mehr aus dem Gesicht. Mir ging es beim ersten Besuch hier genau so. Uneingeschränkte Begeisterung für diesen Sp*itz-to-go.
Während sich die Dame unserer Spr*tzerherzens den S*men aus den Mundwinkeln wischt, waschen wir unsere Einsatzgeräte, die gar nicht so recht erschlaffen wollen. Wir ziehen uns in der Küche wieder unsere Arbeitskleidung an – für den Einen ist das die Jeans, für den Anderen ist das der Anzug, wobei uns die Entsaftungskönigin zusieht und mit so viel Herzenswärme und Geilheit bestätigt, wie toll sie es fand. Mit Küsschen und Dankeschön geht’s wieder auf den harten Straßenbelag zurück. Stephan gibt mir mindestens viermal schlagkräftig die Hand, ist richtig euphorisiert und voller Begeisterung, über diese tolle Frau. „Das habe ich nicht erwartet, dass das so gut wird.“ Und diese Aussage will wohl was heißen, denn Stephan dürfte schon bei fast allen Sexpartys Berlins gewesen sein. Ich sage: „Als ich das erste Mal bei ihr war, ging es mir genauso. So viel Ehrlichkeit im Umgang und so viel aufrichtig gezeigte Freude am Sex, dass ist es, wonach man sich als Mann sehnt.“
Stephan grient mich mit glücklich-befriedigten Augen an und sagt: „Ich kann dich jetzt verstehen, hier werde ich wie du bestimmt Stammkunde. Das war ein Super-Tipp. Danke!“ Und wie er in seinem Auto an der roten Ampel steht, sehe ich ihn noch immer in sich rein schmunzeln.