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Das Vorspiel

Hammerbraut4000
Bin beruflich unterwegs. Sehe ein schönes Café und lasse mich dort nieder, bevor ich mich bei Dir melde.

Während ich auf der Terrasse des Stadtcafés meine Bestellung aufgebe, fällt mein Blick zum ersten Mal auf den Tisch gegenüber... lässig lehnst du dich an deinen Stuhl... genießt die Sonne und die flirrende Luft... es ist warm... ja heiß... der sanfte Wind umweht leicht deinen dünnen Rock, spielt ein wenig mit ihm, und deine helle Bluse ein wunderbarer Kontrast zu deinem dunklen Haar... fasziniert verharrt mein Blick auf deiner Gestalt...dein Gesicht, dass von innen zu strahlen scheint... dein Mund leicht geschwungen... sinnliche, leicht geöffnete Lippen... die Wangenknochen fast aristokratisch... die Hände feingliedrig... die Brüste wohlgeformt und prägnant... der Hals lang und stolz... deine schlanken Beine übereinander geschlagen lässt du deine Seele baumeln... deine Gedanken... deine Fantasie...

Längst hast du mich bemerkt, Du erkennst, dass ich dich beobachte…..du fängst an mit mir zu spielen...wie von Zauberhand hat sich dein Körper ein wenig angespannt... deine Positur ist ein wenig gespielt, theatralisch, ohne unnatürlich zu sein... im Gegenteil... deine Anmut und Grazie haben in meinen Augen einen Spiegel gefunden, in dem du dich zu betrachten beginnst...du ignorierst mich, als wenn du mich strafen würdest….. deiner Wirkung noch nicht ganz bewusst, aber doch erkennend, wie sehr du mir gefällst... scheinbar beiläufig nimmst du einen Schluck aus deiner Tasse... schaust hinauf in das Blau des Himmels... nimmst deine Sonnenbrille ab... nun erahne ich auch deine glühenden braunen Augen, die sich aber weige
Lovebuy-Pia
rn, in meine Richtung zu wandern... deine Augenbrauen sind ein Bilderrahmen deiner Attraktivität... deine Mundwinkel vibrieren kaum sichtbar, als du deine Lippen leckst, um die nicht vorhandenen Tropfen des Cafés zu fangen...

„Ein Spiel...“ denke ich, „es ist ein Spiel mit dem Feuer...“

Noch versunken in diesem Gedanken greifst du plötzlich nach deiner Handtasche und erhebst dich... drehst mir den Rücken zu und gehst in das Café hinein... ein wenig zu exaltiert schwingst du deine Hüften, als du die vier Stufen zum Eingang nimmst... trotzdem ist meine Aufmerksamkeit gefangen, als sich deine Figur im Gegenlicht abzeichnet... noch lange verharrt mein Auge auf der Tür, die dich in Empfang genommen hat...


Kurzentschlossen entscheide ich mich, dir einen Zettel zu hinterlegen... keinen Namen, keine Avancen... nur meine Handynummer... schnell kritzele ich sie auf ein Stück Papier... lege sie auf deinen Tisch und versinke wieder in den Bildern, die sich in meinem Kopf entwickeln... meine Nervosität steigt... wenn ich deine Gesten falsch interpretiert habe? Wenn meine Fantasie mir einen Streich spielt? Aber das Spiel läuft, und ich kann und will es nicht mehr stoppen...

Nach ein paar Minuten kommst du zurück... mir scheint, du gehst noch ein wenig beschwingter zu deinem Platz... den Kopf ganz leicht gehoben... eine Mischung aus königlicher Arroganz und provozierender Körperlichkeit... als du dich setzt, spreizt du kurz die Beine in meine Richtung... für einen Sekundenbruchteil erhasche ich einen Blick auf deine Scham... nun weiß ich, was du auf der Toilette gemacht hast... ein teuflischer Plan...
Sarah-Ann
und Teil deiner Inszenierung für mich, das weiß ich nun genau...

In mir beginnt ein Feuer zu lodern.

Noch immer hast du mich keines Blickes gewürdigt, noch immer bist du in deiner Rolle der femme fatale... und doch weiß ich, wie sehr du es genießt, meinen Betrachtungen ausgesetzt zu sein...

Wieder nippst du an deinem Kaffee... setzt dich umständlich ein wenig um... da fällt etwas vom Tisch... du bückst dich... gehst leicht in die Knie und wendest mir deinen Po zu... beugst dich vor und drehst dich seitlich... ich kann deine Brüste erkennen... und sehe, dass deine Nippel hart sind... du setzt dich wieder... richtest die Bluse so zurecht, dass sich deine Brustwarzen deutlich unter dem dünnen Stoff abzeichnen... ein erster kurzer Blick zu mir... ein kleines Lächeln huscht über dein Gesicht...du kannst erkennen, dass ich es goutiere... die Beule in meiner Hose ist zu verräterisch ...

Nein, meinen Zettel ignorierst du...

Noch einmal legst du deine Hände auf die Knie... schiebst scheinbar zufällig den Rock hinauf... spreizt deine Beine noch ein bisschen mehr als eben... wieder erhasche ich den Blick... etwas länger als eben... etwas provozierender als vor Minuten... du zeigst mir deine blank rasierte Scham... und ich glaubte, für einen Moment im Sonnenlicht winzige nasse Perlen dort erblickt zu haben... aber sofort verstellen deine Knie wieder diesen Anblick.. du kramst in deiner Handtasche... wie zufällig verschwindet mein Papier dort... du rufst den Kellner... mehrere Sekunden steht er vor dir... ich kann nicht genau erkennen, was geschieht... dann bedankt er sich... du stehst auf...

Ein langer Blick zu mir... endlich... zwischen meine leicht angewinkelten Beine... wortlos gehst du los... ganz dicht an mir vorbei... dein Rock streift dabei mein Knie... dein Duft betört meine Sinne... dann bist du weg... ein wenig betäubt schaue zu dem Tisch, an dem du eben noch gesessen hast... obwohl der Kellner alles mitgenommen zu haben schien, liegt unter der Karte dort etwas... ich werde neugierig... gehe hinüber... setze mich auf den Stuhl, auf dem du eben noch warst... ich spüre deine Wärme, rieche dich, langsam schiebe ich die Karte zur Seite... da... ein winziges schwarzes Höschen... und ein kleiner Zettel... ich nehme den Slip unauffällig weg und lese...

„Deine Blicke haben mich ausgezogen... nun wollen wir sehen, ob es deine Hände auch können“ steht dort... „Deine Augen habe mich liebkost, nun möchte ich wissen, ob es deine Zunge auch kann... deine Retina hat mich gestreichelt, nun will ich erleben ob es deine Lippen auch tun“... lese ich weiter... „ich erwarte auf dich gleich... Hauptstrasse 10... Yvonne...“

Ich lese immer wieder... immer wieder erinnere ich mich an deine knappen Blicke... immer wieder an dein kurzes Lächeln... immer wieder an deinen Körper, der soviel versprochen hat...

„Ich werde da sein“... murmelte ich lächelnd zu mir selbst... „ich werde da sein...“

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