Von poliebhaber_joe@web.de
„Wenn er mir das nächste Mal über den Weg läuft, lad´ ich ihn ein“, dachte Carolin bei sich als sie ihren Nachbarn aus seinem Auto steigen sah. Er musste, so schätzte sie, so um die Vierzig sein. Sein mittelblondes Haar war durchzogen von grauen Strähnen, die an den Schläfen dominierten.
Sein Anzug konnte seine sportliche Statur nicht verbergen, seine schmalen Hüften und seine breiten Schultern.
So oft hatte sie sich das schon vorgenommen, wenn er sie wieder freundlich anlächelte und grüßte. Immer stockte ihr der Atem, spürte sie, wie ihr die Röte ins Gesicht stieg – und wenn er dann hinter seiner Haustür verschwand, war sie wütend auf sich selbst, wieder nicht den Mut gehabt zu haben, ihn anzusprechen.
Direkt gegenüber wohnte er, Joe, schon seit einem Vierteljahr. Oft beobachtete sie ihn, von ihrer Gardine verborgen, durch ihr Fenster, manchmal lief er scheinbar nackt durch seine Wohnung, aber sehen konnte sie nur seinen sehnigen, muskulösen Oberkörper. Sie stellte sich vor...
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